Der neue Roman - Dan Brown

In Dan Browns viertem Buch rund um den Symbologen Robert Langdon verschlägt es eben diesen wieder einmal nach Italien, genauer gesagt nach Florenz. Ohne Erinnerungen an die letzten Tage erwacht der Professor für Kunstgeschichte in einem italienischen Krankenhaus und versucht daraufhin seine Erinnerungen wieder zu erlangen und ein Rätsel rund um Dante Alighieris Inferno zu lösen. Mit der Hilfe von Sienna Brooks, einer Ärztin, die Langdon gleich zu Beginn der Geschichte kennen lernt, geht er verschiedensten Spuren auf den Grund, während sie auf der Flucht vor mysteriösen Gegner sind und durch ganz Florenz gejagt werden.

 

Ich hatte in letzter Zeit viel von Dan Browns schlechtem Schreibstil gehört und hatte dadurch offenbar seine bisherigen Bücher viel schlechter in Erinnerung, als sie es tatsächlich sind. Deswegen war ich dann schlussendlich doch recht überrascht, dass mir Inferno eigentlich ganz gut gefallen hat. Der Schreibstil ist einfach gehalten und angenehm zu lesen. Natürlich strotzt dieses Buch nur so von Informationen zu diversen Sehenswürdigkeiten, italienischen Orten und Dantes Göttliche Komödie, aber genau diese lassen beim Lesen das Gefühl entstehen, wirklich vor Ort zu sein und ermöglichen, sich die beschriebenen Dinge bildlich sehr gut vorstellen zu können. Da ich ziemlich schnell der Meinung war, das Ende der Geschichte zu kennen, hat es mich sehr gefreut, dass der Autor auch ein paar spannende und nicht unbedingt vorhersehbare Twists eingebaut hat. Inferno hat genau das geboten, was seine Vorgänger auch lieferten: eine unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch mit spannenden Elementen.

 

* * *

 

In Dan Brown’s newest novel symbologist Robert Langdon once again travels to Italy where he one day wakes up in a hospital in Florence without any memories of the previous days. With Sienna Brooks, a doctor he meets shortly after he regains consciousness, he tries to get back his memories and solve a puzzle concerning Dante Alighieri’s Inferno. While they’re on the run from unknown opponents, they are searching for various clues in Florence to unravel the mystery they are caught in.

 

In the past couple of weeks I have read a lot of comments about Dan Brown’s really bad writing style and this lead to me actually believing it :) After I’ve finished Inferno, I was pleasantly surprised how much I enjoyed reading this book at the end. The writing/narrative style was simple but it was a nice and easy read. This book is overloaded with information about sights, Italian places and Dante’s Divine Comedy, but that didn’t bother me at all because while reading Inferno I often had the feeling I’m actually there with Robert and Sienna and stand in the middle of Florence. I thought I figured out the ending quite fast, so I was really happy that the author included some thrilling twists that I didn’t predict at all. Inferno delivered the exact same thing as its predecessors: an entertaining read with exciting elements.