Warm Bodies - Isaac Marion

english review

Before I bought this book I've read a few things about it - e.g. it is a Twilight meets The Walking Dead. Even though I do like Zombies at the very first moment that seemed like a huge turn-off for me but the storyline sounded really interesting so I neglected my initial fear and ignored my attitude towards Twilight and just bought it.

 

The book takes place in a world where a virus is responsible for people turning into zombies. This virus started spreading around really quick, which makes it extremely hard to survive for humanity. Therefore the humans had to retreat and live in secure strongholds, whereas the zombies could roam freely around. Normally they stand around in groups, groan a little bit and when they are hungry they start searching for something to eat - in other words humans who haven't sought shelter. But in one of those groups there is a zombie called R who's a little bit different. With him and the help from a few other zombies and a teenage girl the future doesn't seem so dark and hopeless anymore.

 

There were some really good thoughts in this book for example I liked how the author described the zombies, their thoughts and actions. They - or at least some of them - can form coherent thoughts but aren't able to articulate - it's like there is a barrier they can't break through. Especially since there are so many books, movies and TV series about zombies around nowadays, but non of them really thematize them concretley, it was really refreshing to hear more about them. The rest of the book wasn't extremely captivating but overall it was a good read. Since I really liked the new approach of reading into the mind of a zombie instead of a human survivor I would give this book three stars.

 

 

Deutsche Rezension

Beim Stöbern habe ich dieses Buch entdeckt und dabei schon einiges darüber gelesen. Es soll anscheinend eine Mischung aus Twilight und Walking Dead sein - das hat sich für mich erstmal etwas merkwürdig angehört und ich hatte eher das Gefühl, dieses Buch lieber doch nicht zu kaufen. Da aber die Geschichte sehr interessant klingt, habe ich meine Angst einen Flopp in den Händen zu halten beiseitegelegt und auch meine Einstellung gegenüber Twilight ignoriert und das Buch einfach gekauft.

 

Die Geschichte spielt in einer Welt, in der Menschen sich aufgrund eines Virus in Zombies verwandelt haben. Dieser hat sich in der Vergangenheit sehr stark verbreitet, was das Überleben der Menschheit nicht wirklich einfach macht. Während die Zombies in der Gegend herumwandern, sind die Menschen gezwungen sich in sichere Festungen zurückzuziehen und auf kleinstem Raum zu wohnen. Normalerweise stehen Zombies nur in Grüppchen zusammen, stöhnen vor sich hin und wenn sie Hunger haben, machen sie sich auf die Suche nach etwas Essbarem - also Menschen, die sich nicht irgendwo verbunkert haben. In einer von diesen Gruppen gibt es jedoch einen Zombie namens R, der anders als alle anderen ist. Mit der Hilfe von R, ein paar anderen Zombies und einem Mädchen scheint die Zukunft dann nicht mehr ganz so düster und aussichtslos.

 

In diesem Buch schneidet der Autor ein paar sehr interessante Dinge an. Zum Beispiel wenn er die Zombies beschreibt, welche Gedanken sie haben, wie sie den Tag verbringen oder warum sie auf eine gewisse Weise handeln. Es scheint als könnten - zumindest ein paar - Zombies kohärente Gedanken formen, jedoch sind sie nicht in der Lage diese dann zu artikulieren - als gäbe es eine innere Barriere, die dieses nicht ermöglicht. Gerade weil es momentan sehr viele Bücher, Filme und TV-Serien über Zombies gibt, die jedoch die Zombies nicht genau thematisieren, war es eine willkommene Abwechslung, etwas mehr über sie zu erfahren. Der Rest des Buches war leider nicht ganz so fesselnd wie ich es mir gewünscht hätte, aber im Großen und Ganzen war es ein relativ gutes Buch, das man schnell mal nebenher lesen kann. Vor allem auf Grund dieses neuen Ansatzes, etwas mehr über die Gedankenwelt von Zombies als von einem menschlichen Überlebenden zu lesen, würde ich diesem Buch drei Sterne geben.